Aufgrund der zunehmend besseren Früherfassung werden SprachtherapeutInnen immer häufiger vor die Aufgabe gestellt, sehr junge Kinder zu behandeln.
Dies stellt eine große Herausforderung dar, denn in den meisten Fällen ist eine Intervention im Bereich der sprachspezifischen Fähigkeiten bei diesen Kindern noch nicht durchführbar, sondern basalere kommunikative Fähigkeiten sind anzubahnen.
Diese Weiterbildungsveranstaltung beleuchtet wesentliche Vorausläuferfähigkeiten der Sprachentwicklung mit dem Schwerpunkt sogenannter pragmatischer Kompetenzen und zeigt ein systematisches Vorgehen im Bereich der frühen Intervention sprach- und kommunikationsauffälliger Kinder auf.
Es werden die folgenden Inhalte behandelt:
• Darstellung wichtiger Vorausläuferfähigkeiten der Sprache: Sogenannte "Primärdialogische Kompetenzen",
• fehlende Vorausläuferfähigkeiten der Sprache als Indikatoren einer
späteren Sprachentwicklungsstörung,
• vergleichende Untersuchung therapeutischer Konzepte, welche primärdialogische Kompetenzen berücksichtigen,
- praktisch-therapeutisches Vorgehen der frühen Intervention.