PECS wurde Mitte der achtziger Jahre von Lori Frost und Dr. Andy Bondy als alternatives Kommunikationssystem zunächst für Kinder mit Autismus entwickelt und im Delaware Autistic Program (USA) eingesetzt - inzwischen nutzen es viele Menschen, deren Sprachvermögen eingeschränkt oder nicht vorhanden ist.
Die Verwendung von PECS ermöglicht es der betroffenen Person, Kommunikation im sozialen Kontext zu verstehen und von sich aus zu beginnen.
Auch wenn PECS ausdrücklich nicht Sprache, sondern alternative Kommunikation einübt, zeigt die Erfahrung, dass sich viele Vorschulkinder mit Autismus und verwandten Störungen dadurch eigenständig Sprache aneignen.
Der Ratgeber "Autistische Störungen" beschreibt PECS als "das bekannteste und effektivste System", um alternative Kommunikationsformen zu fördern. (F. Poustka et al.: Ratgeber Kinder- und Jugendpsychotherapie, Band 5, Göttingen 2004, S.61)
Der Kurs erläutert die notwendigen theoretischen Hintergründe und den genauen Ablauf von PECS. Er beinhaltet zudem praktische Übungen für Menschen, die mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen arbeiten bzw. leben, deren Kommunikationsfähigkeiten eingeschränkt sind.